Energiekrise bringt ambulante und häusliche Pflege in Existenznot. Niemand darf allein gelassen werden!

 

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Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer MdL, sorgt sich um die durch die Energiekrise zunehmend in Bedrängnis geratenen Pflege- und Gesundheitseinrichtungen. Er fordert politisch Verantwortliche auf Bundes- und Landesebene sowie Verantwortliche der Kostenträgerseite auf, unverzüglich nach Lösungen zu suchen. Seine Vorschläge sind auf Pflegeunternehmen zugeschnittene Zuschüsse und günstige Kreditkonditionen.

„Die Energiekrise darf nicht zur Pflege- und Gesundheitskrise werden!“ mahnt Dr. Bauer. „Aus meinen Gesprächen mit Einrichtungsträgern, Arbeitgebern und politisch Verantwortlichen weiß ich, dass man schon Vieles unternimmt, um dieses worst case Szenario zu vermeiden. Aber ich weiß auch, dass die steigenden Energiekosten, die Inflation und die Nachwirkungen der Pandemie eine wirtschaftlich bedrohliche Gemengelage ergeben! Zunehmender ökonomischer Druck darf jedoch auf keinen Fall zu noch mehr sozialen Spannungen führen und auch nicht auf dem Rücken der pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen ausgetragen werden!“

„Wir dürfen auf keinen Fall den ambulanten Pflegebereich und die pflegenden Angehörigen im häuslichen Umfeld vergessen!“ appelliert der Pflegebeauftragte. „Allein bei der Caritas* gibt es deutschlandweit etwa 1.000 ambulante Pflegedienste mit über 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen die allermeisten mit dem Auto unterwegs sind. Es heißt, dass eine Pflegekraft in der Regel 20 bis 50 Kilometer am Tag fährt. Auf diese Mobilität der Pflege sind gerade auch Menschen im ländlichen Raum angewiesen!“

„Als Patienten- und Pflegebeauftragter bin ich der Überzeugung, dass unsere Energiepolitik sozial angemessene Antworten braucht! Ambulante Pflegedienste und viele pflegende Angehörige haben bei ihren wirtschaftlichen Planungen wenig Spielraum. Ambulante Pflegedienste müssen ihre Kosten zudem langfristig mit Kranken- und Pflegekassen verhandeln. Für unvorhergesehene Entwicklungen, wie aktuell die Energiekrise, kann man einfach nicht vollumfänglich vorsorgen,“ betont Dr. Bauer. „Auch ein Umrüsten auf E-Autos ist für ambulante Pflegedienste nicht ohne weiteres möglich und deshalb keine Alternative. Erstens gibt es aktuell verlängerte Lieferzeiten und zweitens ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur vielerorts noch immer ein Problem – vor allem auf dem flachen Land und zudem steigen auch die Kosten für Strom.“

„Als Bayerischer Pflegebeauftragter fordere ich daher politisch Verantwortliche auf Bundes- und Landesebene sowie Verantwortliche der Kostenträger auf, kurzfristig nach dauerhaften Lösungen zu suchen! Meine Vorschläge sind: auf Pflegeunternehmen zugeschnittene Zuschüsse und günstige Kreditkonditionen. Man muss endlich erkennen, dass die Pflegebranche Hilfe braucht und exorbitant steigende Preise keinesfalls auf Pflegebedürftige oder Patienten umgelegt werden dürfen. Das wäre absolut inakzeptabel, sozial ungerecht und Sprengstoff für den gesellschaftlichen Zusammenhalt! Das Versprechen des Bundeskanzlers – ‚Niemand wird allein gelassen‘ – nehme ich ernst. Es muss unverzüglich eingelöst werden!“, bekräftigt Dr. Bauer.

*Quelle: Caritas Deutschland (www.caritas.de)

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