Ein negatives Altersbild ist nicht zu rechtfertigen! Für ein starkes und stabiles Gesundheits- und Pflegewesen!

 

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Das International Network for the Prevention of Elder Abuse (INPEA) hat den Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen am 15. Juni 2006 ins Leben gerufen; die UN hat ihn 2011 offiziell anerkannt. Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer MdL, nimmt das Datum zum Anlass, um sich klar gegen Gewalt und Vernachlässigung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger auszusprechen. Die Grundlage dafür ist ein personell und strukturell starkes und stabiles Gesundheits- und Pflegewesens in unserem Land.

„Zu den Formen von Gewalt gegen ältere oder pflegebedürftige Menschen zählen Vernachlässigung, Demütigung, mangelhafte Pflege, fehlerhafte Medikamentengabe, sexualisierte Gewalt oder freiheitsentziehende Maßnahmen. Auch der Eingriff in die Selbstbestimmung pflegebedürftiger Menschen gilt als Gewalt,“ erläutert der Beauftragte. „Als Hauptursachen sind meist Überforderung, finanzielle Belastungen und vor allem Hilflosigkeit auszumachen. Unzureichendes Wissen – zum Beispiel über konkrete Pflegetechniken – spielt ebenfalls eine Rolle.“

„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung rufe ich daher auf: Sehen Sie hin und handeln Sie im Fall der Fälle konsequent!“, betont Dr. Bauer. „In Bayern gibt es mit dem Pflege-SOS eine Hotline beim Bayerischen Landesamt für Pflege, die kostenfrei unter 09621 966 966 0 erreichbar ist. Darüber hinaus bietet der WEISSE RING ein Opfer-Telefon mit der Rufnummer 116 006 an. Und mit remedCARE ist beim rechtsmedizinischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München eine kostenlose, rund um die Uhr zugängliche Beratungsplattform für Pflegeberufe, Ärzteschaft und Behörden in Bayern vorhanden. Vielfältiges Informationsmaterial erhält man zudem beim Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)“, führt Dr. Bauer aus.

„In einer alternden Gesellschaft darf ‚das Alter‘ keine weitere Diskriminierung erleben!“, appelliert der Patienten- und Pflegebeauftragte. „Wir brauchen daher dringend Stabilität und Stärkung unseres Gesundheits- und Pflegesystems. Ich bin überzeugt, dass dies keine Aufgabe ist, die sich innerhalb einer Legislatur umgesetzt lässt. Was wir brauchen, ist gemeinsame Planung – über Parteigrenzen hinweg – für die nächsten Wahlperioden. Im Hinblick auf Fachkräftemangel, Inflation und weitere Krisen können wir diese Mammutaufgabe politisch nur zusammen lösen! Fangen wir endlich damit an!“

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