Zum Internationalen Tag der Pflege 2022 VdK Studie offenbart: Pflegeleistungen kommen nicht bei Pflegebedürftigen an

 

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Den aktuell veröffentlichten Ergebnissen einer vom Sozialverband VdK in Auftrag gegebenen Studie zufolge, verfallen in Deutschland jährlich Leistungsansprüche von Pflegebedürftigen im Wert von mindestens 12 Milliarden Euro. Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ. Lima) Dr. Bauer MdL, zeigt sich über das Ergebnis der Studie schockiert und appelliert, den Beratungen gegenüber Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ebenso sieht der Beauftragte Verbesserungspotential im Bereich Aufklärung über die eigenen Rechte im Zusammenhang mit Pflege. Zudem fordert Herr Prof. (Univ. Lima) Dr. Bauer MdL, die Hauswirtschaft in die Pflege einzubeziehen und damit mehr Angebote zur Unterstützung im Alltag zu schaffen.

„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung bin ich über die Ergebnisse der aktuellen VdK Studie regelrecht schockiert!“ so Dr. Bauer. „Wenn von Wissenschaftlern der Hochschule Osnabrück errechnet wird, dass je nach Art der Pflegeleistungen zwischen 62 und 93 Prozent nicht abgerufen werden und damit jährlich in Deutschland Leistungsansprüche von Pflegebedürftigen im Wert von mindestens 12 Milliarden Euro verfallen, ist es höchste Zeit, zu handeln!“

„Wer Leistungen der Pflegeversicherung bezieht bzw. Unterstützungs- und Beratungsbedarf hat, der hat gegenüber seiner Pflegeversicherung einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung. Diesen sollte jeder oder jede Betroffene auch unbedingt nutzen!“ so Dr. Bauer. „Es reicht eigentlich gegenüber der Versicherung darauf hinzuweisen, dass man über alle einem zustehenden Leistungen aufgeklärt werden möchte. Auf Wunsch kann die Pflegeberatung auch zu Hause stattfinden.“

„Pflegeberatung kann übrigens auch bei Pflegestützpunkte oder der Fachstelle für Demenz und Pflege erfolgen. Die Beratung ist kostenfrei, neutral, seriös und wichtig“, betont der Pflegebeauftragte. „Nur wer Kenntnis über seine Rechte hat, kann sie auch einfordern! Daher spreche ich mich ganz klar für mehr Aufklärungskampagnen aus, um unsere Bürgerinnen und Bürger für die Thematik Pflege zu sensibilisieren und gleichzeitig über ihre Ansprüche zu informieren.“

„Mir ist aber auch bewusst, dass manche Leistung von den Betroffenen gar nicht abgerufen werden kann, weil schlichtweg Angebote fehlen! So frustrierend diese Erkenntnis ist, so wahr ist sie auch“, resümiert Dr. Bauer. „Gerade auch beim Thema Angebote zur Unterstützung im Alltag erreichen mich regelmäßig Nachfragen und Erlebnisberichte. Viele sind verzweifelt, weil sie vor Ort einfach niemanden finden, der ihnen weiterhilft.“

Daher möchte ich an dieser Stelle gerne eine Lanze für die Hauswirtschaft brechen. Denn ich bin der Überzeugung: Pflege ohne Hauswirtschaft ist unvollständig!“ so Dr. Bauer. „Oftmals sind es eben nicht nur die medizinisch-pflegerischen Leistungen, die notwendig sind, sondern die Menschen brauchen auch haushaltswirtschaftliche Unterstützung. Wir benötigen also dringend eine Verknüpfung der beiden Berufsgruppen: Pflege und Hauswirtschaft– Hand in Hand!“ appelliert der Beauftragte. „Nur so können wir genügend Leistungsangebote schaffen, die von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen abgerufen werden können.“

Die vollständige Studie ist auf den Internetseiten des Sozialverband VdK Deutschland
e.V. abrufbar.

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