Sichere Medikation – Medikamente ohne Schaden: Bayerischer Patientenbeauftragter unterstützt weltweiten Tag der Patientensicherheit…

 

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Weltweit wird jedes Jahr am 17. September der Tag der Patientensicherheit begangen. Auch der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer MdL, ruft zur Beachtung dieses Datums auf und begrüßt das diesjährige Schwerpunktthema ‚Sichere Medikation – Medikamente ohne Schaden‘.

 „Der Tag der Patientensicherheit 2022 widmet sich dem Thema Sichere Medikation und nimmt dabei Medikations- und Behandlungsfehler ins Visier. Gerade Versorgungsübergänge, Verwechslungsgefahren oder auch die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente sind für Patientinnen und Patienten große Gefahrenquellen!“ berichtet Dr. Bauer. „Für Deutschland geht man davon aus*, dass etwa 0,5 Prozent der Patientinnen und Patienten während eines Krankenhausaufenthaltes eine schwere unerwünschte Arzneimittelwirkung erleiden oder von einem Medikationsfehler betroffen sind. Zehn Prozent nehmen sogar einen tödlichen Ausgang. Dabei könnte jede zweite unerwünschte Arzneimittelwirkung eigentlich vermeidbar sein!“

„Als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung unterstütze ich die globale Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und rufe Interessenvertreter auf, frühzeitig Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Das Gesundheits- und Pflegewesen ist ein Hochrisikobereich, in dem auch Fehler passieren und gerade unsichere Medikationspraktiken können erhebliche Patientenschäden verursachen. Grundregeln für eine Kultur der Sicherheit sind hinlänglich bekannt. Setzen wir sie endlich um!“ betont der Beauftragte.

„Ich appelliere daher an alle Verantwortlichen im stationären und ambulanten Gesundheits- und Pflegewesen, in der Pharmazie oder der Arzneimittelindustrie, das diesjährige Schwerpunktthema ‚Sichere Medikation – Medikamente ohne Schaden‘ verstärkt in ihren Arbeitsalltag aufzunehmen, gegenüber Mitarbeitern und Belegschaft zu transportieren und weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Offenheit, gelebtes Qualitätsmanagement, Prozessanalysen und Teamarbeit sind entscheidende Voraussetzungen, um Patientensicherheit zu gewährleisten.“

„Mir persönlich liegen ganz besonders ältere Patientinnen und Patienten, Menschen mit demenziellen Erkrankungen oder auch Menschen mit Behinderungen am Herzen. Gerade sie sind es, die Schwierigkeiten haben, ihre eigene Medikation nochmals zu überprüfen. Sie brauchen daher unbedingt unsere verlässliche Fürsorge und Aufmerksamkeit!“ betont der Patientenbeauftragte.

„Patientensicherheit heißt aber nicht nur Arzneimittelsicherheit, sondern besteht aus ganz unterschiedlichen Bereichen“, ergänzt Dr. Bauer. „Für mich bedeutet es beispielsweise auch, dass unser Gesundheits- und Pflegewesen generell über eine positive Fehlerkultur verfügt. Das Vermeiden von Fehlern jeglicher Art muss oberste Priorität haben. Nur so können unerwünschte Ereignisse weiter minimiert werden!“

„Nicht zuletzt mache ich noch auf gefälschte Arzneimittel aufmerksam, deren Einnahme gravierende gesundheitliche Auswirkungen haben kann“, so der Patientenbeauftragte. „Wenn es um Arzneimittelfälschungen bzw. Fälschungsverdachtsfälle geht, die die legale Lieferkette betreffen, ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) der richtige Ansprechpartner. Verbraucherinnen und Verbraucher, die Arzneimittel über das Internet beziehen, sollten immer darauf achten, dass es sich bei den Anbietern um legale und für den Internethandel zugelassene Apotheken handelt.“

Einschlägige Informationen zur Arzneimittelsicherheit bieten neben der WHO (www.who.int) auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (www.bfarm.de) und das Paul-Ehrlich-Institut (www.pei.de).

*Quelle:
Kassenärztliche Bundesvereinigung; PraxisWissen 2020 „Mehr Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie“ (https://www.kbv.de/media/sp/PraxisWissen_Mehr_Sicherheit_bei_der_Arzneimitteltherapie.pdf)

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