„Der mündige Patient – Anspruch und Wirklichkeit“: Bayerischer Patientenbeauftragter veröffentlicht Ergebnisse seiner Online-Umfrage

 

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Von August bis Oktober 2021 führte der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Herr Prof. (Univ. Lima) Dr. Bauer MdL, eine Online-Umfrage durch. Titel der Umfrage war: „Der mündige Patient – Anspruch und Wirklichkeit“. Insgesamt 1.221 Menschen beantworteten die Fragen vollständig und trugen damit zu einem Stimmungsbild bei, das der Beauftragte in Form einer Broschüre allen Interessierten zur Verfügung stellt. Die Veröffentlichung erfolgt zum diesjährigen „Tag des Patienten“ am 26.01.2022.

„Meine zentralen Fragen bei der Umfrage waren: Was wollen Patientinnen und Patienten, wenn sie medizinische Hilfe benötigen? Was will man selbst, wenn dies der Fall ist? Decken sich unsere Ansprüche überhaupt mit der Realität? Erfüllt unser Gesundheitssystem unsere Ansprüche? Kann es sie überhaupt erfüllen? Welchen Einfluss hat der Wandel des Gesundheitswesens darauf, beispielsweise die Digitalisierung?“ erläutert Dr. Bauer.

„Mündigkeit wird uns im Leben immer abverlangt. Auch in der Arzt-Patienten-Beziehung? Das war meine Kernfrage. Kann man überhaupt immer mündig sein, wenn man krank ist oder vielleicht schon sehr alt und zudem medizinischer Laie. Lässt der Wissensvorsprung der Ärzte Mündigkeit überhaupt zu? Zusammengefasst also: Welche Ansprüche haben wir eigentlich als Patient und wie sieht die Wirklichkeit aus?“ fasst der Patientenbeauftragte zusammen.

„Mit meiner Online-Umfrage wollte ich Antworten auf diese Fragen finden – oder zumindest einen Einblick in die ‚Stimmungslage‘ der Patientinnen und Patienten in Bayern gewinnen. Dabei bin ich mir bewusst, dass wir nur einen Teil der Menschen mit der Umfrage erreichen konnten. Nämlich all diejenigen, die auch einen Internetzugang haben, zudem Zeit und generelles Interesse an der Thematik. Insofern erhebe ich nicht den Anspruch auf repräsentative Ergebnisse oder den Status einer wissenschaftlichen Studie,“ betont Dr. Bauer.

„Es freut mich sehr, dass insgesamt 1.221 Menschen aus allen bayerischen Regierungsbezirken mitgemacht haben; einige sogar von außerhalb Bayerns. Doppelt so viele Frauen wie Männer und die meisten zwischen 51 und 60 Jahren alt. Ungefähr 80 Prozent davon gesetzlich krankenversichert; so wie es in etwa dem Bevölkerungsdurchschnitt entspricht,“ sagt der Beauftragte. „Haupterkenntnisse des Stimmungsbildes sind, dass Ärztinnen und Ärzte bei Beratung zu Gesundheitsfragen ganz klar die Nummer eins sind! Dabei werden an diese Berufsgruppe sehr hohe fachlich-menschliche Ansprüche gestellt. Und Arztpraxen und Krankenhäuser müssen heutzutage auch organisatorischen Ansprüchen standhalten. Deutlich gezeigt hat sich, dass viele Patientinnen und Patienten im Behandlungsprozess Partner sein möchten. Und wer unzufrieden ist, nutzt auch Zweitmeinungen oder wechselt die Praxis. Ärztliche Qualität messbar zu machen, ist aber keine Option für alle“, resümiert der Beauftragte.

„Zusammenfassend zeigt das Stimmungsbild, dass unser Gesundheitswesen sehr unterschiedlich erlebt wird. Klar ist aber auch, dass eine Arzt-Patienten-Beziehung immer etwas Besonderes ist und mitunter sogar lebenswichtig werden kann“, betont Dr. Bauer. „Beide Seiten sind gefragt. Das Ziel ist immer ein menschliches Miteinander!“

Die Broschüre zur Online-Umfrage steht zum kostenlosen Download auf dem Patienten- und Pflegeportal Bayern www.patientenportal.bayern.de bereit.

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